Knapp 200 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind heute bei der Essener Polizei begrüßt worden. Die Behörde spricht von einer deutlichen Verstärkung. Zugleich relativieren Personalabgänge in andere Behörden sowie Pensionierungen den Zuwachs. Noch aussagekräftiger wäre ein Blick auf die tatsächlich verfügbaren Arbeitsstunden, denn auch bei der Polizei spielt Teilzeit eine Rolle. Am Ende sind das statistische Feinheiten – für die Arbeit vor Ort zählt dennoch jede zusätzliche Kraft.

In Essen wurden rund 150 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie knapp 50 Verwaltungsbeamtinnen und Verwaltungsbeamte willkommen geheißen.
Polizeipräsident Andreas Stüve und seine Führungsmannschaft empfingen die neuen Kolleginnen und Kollegen im modernen Polizei-Trainingszentrum in Frohnhausen. Nach Angaben der Behörde war die Vereidigung der neuen Beamtinnen und Beamten der Höhepunkt der Veranstaltung. Abgerundet wurde der Termin durch das gemeinsame Singen der Nationalhymne und das traditionelle Gruppenbild. Beim Singen der Nationalhymne sei allerdings noch Luft nach oben gewesen, merkte ein Teilnehmer augenzwinkernd an.

Auch die International Police Association (IPA) war vor Ort vertreten. Mit einem Informationsstand und Mitgliedern in historischen Uniformen stellte sich die Organisation den neuen Kolleginnen und Kollegen vor. Viele der Studienabsolventen, die nun als Kommissare in den Dienst starten, kannten die weltweit größte Berufsorganisation für Polizeibedienstete bereits – einige sind sogar schon Mitglied. Auch die IPA heißt die Neuankömmlinge herzlichen willkommen bei der Essener Polizei.
(Text/ Fotos: Uwe Klein)

Drei Tage lang feierte Nordrhein-Westfalen seinen 80. Geburtstag. Münster wurde zum Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Land. Rund um den Prinzipalmarkt herrschte in den Anliegerstraßen reger Betrieb: Das Land NRW und die Stadt Münster hatten ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Ein besonderer Anziehungspunkt war die „Blaulichtmeile“, auf der die Polizei ihre Arbeit in großer Vielfalt präsentierte. Einsatzhundertschaften mit Wasserwerfern, Spezialeinsatzkommandos, Reiterstaffeln, Kriminalpolizei und viele weitere Einheiten gaben Einblicke in ihren Alltag und ihre Aufgaben.

Foto von links nach rechts: Guido Freese, Frank Wenke, Rudi Buers, Rainer Wittka (Leiter), Reinhold Littfin, Jürgen Zupanc, Peter Kapitanek und Uwe Busch
Auch die Geschichte der Polizei kam nicht zu kurz. In acht Jahrzehnten wechselte das Erscheinungsbild mehrfach: von der schlichten Armbinde mit der Aufschrift „Polizei“ direkt nach dem Krieg über blaue und später grüne Uniformen bis hin zur heutigen blauen Dienstkleidung. Diese Entwicklung zeigten ehemalige Polizeikollegen am Stand der International Police Association (IPA), an dem das Essener Polizeimuseum „on Tour“ zu erleben war. Besonders Kinder staunten, wie der Schutzmann früher aussah. Die Essener IPA-Gruppe wurde bei der Eröffnungsveranstaltung von Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf besonders begrüßt und dem Publikum vorgestellt. Die IPA Deutschland ist eine Freundschaftsorganisation für aktive und pensionierte Polizeiangehörige – unabhängig von Rang, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung, heißt es in den Statuten. Weltweit zählt die NGO rund 372.000 Mitglieder in fast 100 Ländern. In Essen gehören ihr knapp 700 Polizeibedienstete an. Eine Besonderheit der Essener IPA ist das Polizeimuseum, das kostenlos besichtigt werden kann. (uk)

Die Essener Gruppe (Guido Freese, Reinhold Littfin, Rüdiger Buers, Peter Kapitanek, Uwe Busch und Frank Wenke) rahmt Vater mit seinen beiden Jungen ein.
Mit vollem Einsatz sind Mitglieder der IPA Essen an diesem Wochenende unterwegs.
In Münster feiert das Land Nordrhein-Westfalen seinen 80. Geburtstag. Mit dabei sind auch unsere Kollegen in historischen Uniformen, die mit einem Stand auf der „Blaulichtmeile“ vertreten sind. Auf dem Foto rahmen Peter Kapitanek, Rudi Buers, Frank Wenke, Reinhold Littfin und Uwe Busch die Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf ein.

Auch in Essen war einiges los: In der Grugahalle feierten die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung ihren Abschluss. Zukünftig werden sie in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Dienstes tätig sein – im Bürger-, Jugend- oder Ordnungsamt, in den Bereichen Kultur, Sport, Personal oder Finanzen sowie bei der Polizei. Oberbürgermeister Thomas Kufen hielt die Festrede; auch der NRW-Innenminister war anwesend. Wir und die „Blue Knights“ waren vor Ort.

Das Foto zeigt in der Bildmitte den Absolventen und „Jungkommissar“ Simon Jankowski im feinen Zwirn – gemeinsam mit Dirk Weiler, Markus Robusch und Peter Ekrod vor der altehrwürdigen Grugahalle. (uk)
"Das Wandern ist des Müllers Lust“ oder „Wozu ist die Sraße da? Zum Marschieren“: Zum sechsten Mal lud die IPA zum Ruhr-Marsch ein. Knapp 100 Teilnehmer machten sich von Schuir aus auf den Weg Richtung Mülheim, entlang der Ruhr nach Werden und zurück zum Start- und Zielpunkt an der Theodor-Althoff-Straße, dem Sitz der IPA.
Zur Auswahl standen Strecken von sieben bis 42 Kilometern. Während die kürzeren Etappen besonders für Familien geeignet waren, ließen sich die erfahrenen Wanderer und Marschierer die Marathonstrecke nicht entgehen. Die Stimmung war durchweg bestens – nicht zuletzt, weil auch das Wetter mitspielte. Bei einem Imbiss am „IPA-Beach“ klang der Tag in geselliger Runde aus. Das Fazit vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiel eindeutig aus: eine gut organisierte Veranstaltung – klein, aber fein. Die ersten Anmeldungen für das kommende Jahr sind bereits eingegangen.




Freundschaft ist das weltumspannende Motto der International Police Association (IPA). In rund 100 Ländern engagieren sich etwa 372.000 Mitglieder für Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung.
Am Wochenende lud die Verbindungsstelle Bork zum 10. Internationalen Freundschaftstreffen ein. Delegationen aus 14 Ländern kamen in die kleine Stadt in der Nähe von Lünen. Auch wir waren mit 14 Mitgliedern vertreten. In herzlicher Atmosphäre wurden bestehende Kontakte gepflegt und neue Freundschaften geknüpft. Das Foto zeigt den Essener Verbindungsstellenleiter Rainer Wittka gemeinsam mit Dr. Musaed Aljjanar aus Kuwait. Sollte dort eine eigene Sektion entstehen, wäre es die erste IPA-Sektion in dieser Region Vorderasiens.
Besonders bewegend war auch die Teilnahme der Gruppe aus der Ukraine, die den Weg nach Bork auf sich genommen hatte. Im kommenden Jahr wird das internationale Freundschaftstreffen in Frankreich stattfinden..

