Knapp 200 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind heute bei der Essener Polizei begrüßt worden. Die Behörde spricht von einer deutlichen Verstärkung. Zugleich relativieren Personalabgänge in andere Behörden sowie Pensionierungen den Zuwachs. Noch aussagekräftiger wäre ein Blick auf die tatsächlich verfügbaren Arbeitsstunden, denn auch bei der Polizei spielt Teilzeit eine Rolle. Am Ende sind das statistische Feinheiten – für die Arbeit vor Ort zählt dennoch jede zusätzliche Kraft.

 

In Essen wurden rund 150 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie knapp 50 Verwaltungsbeamtinnen und Verwaltungsbeamte willkommen geheißen.

Polizeipräsident Andreas Stüve und seine Führungsmannschaft empfingen die neuen Kolleginnen und Kollegen im modernen Polizei-Trainingszentrum in Frohnhausen. Nach Angaben der Behörde war die Vereidigung der neuen Beamtinnen und Beamten der Höhepunkt der Veranstaltung. Abgerundet wurde der Termin durch das gemeinsame Singen der Nationalhymne und das traditionelle Gruppenbild. Beim Singen der Nationalhymne sei allerdings noch Luft nach oben gewesen, merkte ein Teilnehmer augenzwinkernd an.

Auch die International Police Association (IPA) war vor Ort vertreten. Mit einem Informationsstand und Mitgliedern in historischen Uniformen stellte sich die Organisation den neuen Kolleginnen und Kollegen vor. Viele der Studienabsolventen, die nun als Kommissare in den Dienst starten, kannten die weltweit größte Berufsorganisation für Polizeibedienstete bereits – einige sind sogar schon Mitglied. Auch die IPA heißt die Neuankömmlinge herzlichen willkommen bei der Essener Polizei.

(Text/ Fotos: Uwe Klein)

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